Die Cloud und die NSA

Die NSA liest und hört mit. Was mit Will Smith in ‚der Staatsfeind Nr. 1‘ sich noch als Utopie angefühlt hat, ist seit den Enthüllungen durch Whistleblower Edward Snowden bittere Realität. Insbesondere amerikanische Firmen wie Google, Microsoft oder Apple geben dem NSA Einblick in ihre Daten. Betroffen davon sind damit auch die Netzwerkspeicher – Cloud genannt – wie Skydrive oder Dropbox. Aber das Problem liegt noch tiefer. Auch Hardware-Lieferanten bauen oft eine Hintertür ein, die vom NSA genutzt werden kann. Wer nun denkt, ein Verzicht auf amerikanische Produkte und Anbieter löse das Problem, muss ich leider entäuschen. Denn nicht nur die Amerikaner hören mit, sondern auch die Chinesen schnüffeln, was das Zeug hält und wo werden die meisten Hardware Komponenten gefertigt? Richtig, in China.

Fazit:
Geschäftsdaten sollten nur mit  Bedacht in der Cloud gespeichert werden und dann in jedem Fall verschlüsselt. Immer noch ist der Zugriff über VPN-IPsec ins heimische Netzwerk der beste Weg.